Referenzprojekt · Münster
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Eine Wohnungsbaugesellschaft in Münster stellt mehrere Gebäude auf Wärmepumpenheizung um. Für jede Einheit mussten Fundamente für die Außengeräte, Leitungswege zwischen Gebäude und Aufstellort sowie Kernbohrungen für die Kälteleitungen durch die Kelleraußenwand hergestellt werden – seriell, in gleichbleibender Qualität über alle Gebäude.
Anders als beim Einzelfundament am Einfamilienhaus zählt hier die Wiederholbarkeit: gleiche Abmessungen, gleiche Schwingungsentkopplung, gleiche Kondensatführung an jedem Gebäude, damit Wartung und Ersatzteile für den technischen Betrieb der Gesellschaft standardisiert bleiben.
Je Gebäude wurde ein schwingungsentkoppeltes Fundament gesetzt, damit sich der Betriebsschall der Wärmepumpe nicht aufs Gebäude überträgt. Die Kernbohrungen für die Kälteleitungen wurden fachgerecht gegen Feuchtigkeit abgedichtet, die Leitungswege im Erdreich mit Gefälle zur Kondensatführung verlegt – ein Detail, das bei seriellen Anlagen oft übersehen wird und sonst zu Frostschäden am Fundament führt.
Der Aufbau ist technisch identisch, trotzdem musste jede Position vor Ort neu vermessen werden, weil kein Gebäude exakt gleich zum Gelände steht. Ergebnis: betriebsbereite Fundamente mit funktionierender Kondensatführung, von der Wohnungsbaugesellschaft abgenommen.
Einblicke in die Umsetzung.

Für jede Wohneinheit wird ein eigener Graben ausgehoben, um die Verbindungsleitungen unterirdisch bis zur Wärmepumpe zu führen.

Im Keller wird die Durchführung für die Leitungen mit einer Kernbohrmaschine passgenau vorbereitet – der entnommene Bohrkern liegt bereits daneben.

Mit Schutzausrüstung und Wasserkühlung führt ein Mitarbeiter die Kernbohrung durch die Kelleraußenwand für den Leitungsdurchbruch aus.

Von außen werden die frisch gebohrten Durchführungen sorgfältig mit Bitumen abgedichtet, damit später keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Die isolierten Wärmepumpenleitungen liegen im Graben auf einem Sandbett, markiert mit Warnband, bevor die Verfüllung erfolgt.

Ein eingefasstes Betonfundament mit Splittschicht bildet die Aufstellfläche für die künftige Wärmepumpe – hier bei einem Einfamilienhaus in Münster.

Über die gesamte Gebäudelänge der Wohnungsbaugesellschaft entstehen gleichförmige, gepflasterte Aufstellflächen für mehrere Wärmepumpenanlagen.

Auf dem fertigen Fundament steht die erste Wärmepumpenanlage betriebsbereit – Splittschicht und Einfassung schützen die Technik vor Spritzwasser.

Auch im begrünten Innenhof der Wohnanlage findet die Wärmepumpe auf kleinem Fundament ihren festen Platz, unauffällig zwischen Hecke und Gebäude.

Die fertig montierte Außeneinheit steht sicher auf ihrem Betonsockel mit Kieseinfassung – geräuscharm im Grünen platziert.
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